BARF

Warum BARF?

Wertvolles Barfen leicht gemacht

Als Hundehalter und überzeugter Barfer (Barf steht für Biologisch Artgerechte Rohfütterung) hat man in den Ferien immer das gleiche Problem. Wie bekomme ich Kiloweise Rohfleisch für den Hund über die Grenze:-) Natürlich geht das nicht einfach so. Also was macht man? Man schaut im Ferienland nach geeignetem Futter.
Letztes Jahr in Deutschland hat meine Frau die meist für den Einkauf zuständig ist, das Frost-Rohfutter von DIBO mitgebracht. Was soll ich sagen? Nicht nur Wir waren von dem Futter begeistert, auch unser tschechoslowakischer Wolfshund Kalimero war hell begeistert. Als Hundehalter darf man das ja sagen, auch der Kot von unserem Hund war überzeugend und sprach für die gute Qualität des Futters.

Nun in der Schweiz wieder angekommen war die Suche nach DIBO nicht sehr Erfolgreich, obwohl es diese Firma seit 25 Jahren in Deutschland gibt, was wie ich finde, für sich Spricht.

Somit war mein Ergeiz geweckt und ich wollte unbedingt dieses Futter auch in die Schweiz bringen, nicht nur für uns, für alle die gerne Barfen möchten. Musste man früher einen grossen Aufwand betreiben und verschiedene Schlachthöfe, Metzgereien oder Hühnerfirmen aufsuchen bis man wieder ein reichhaltiges Sortiment an Fleisch für den Hund hatte, so ist heute das Barfen mit DIBO sehr einfach geworden. Die Ausrede, Barfen ist doch sehr Aufwendig und mir fehlt die Zeit dafür gibt es dank DIBO nicht mehr. Probieren Sie es aus und überzeugen Sie sich selber, Ihr Hund wird es Ihnen danken.

Wie gehe ich vor?

Ich möchte meinen Hund neu Barfen, was gibt es dabei zu beachten?

Ob man von einem Tag auf den anderen mit der Rohfütterung beginnt oder hin und wieder etwas Rohes gibt, dem Hund wenig Rohfleisch zum bekannten Futter gibt, eine Mahlzeit Fertigfutter und eine Mahlzeit Rohfutter abwechselt oder mit gegartem Fleisch beginnt, es gibt diverse Möglichkeiten und kommt halt auf den jeweiligen Hund an. Das Beste ist natürlich gleich von Welpe an mit der Rohkost zu beginnen oder so früh wie Möglich.

Ich persönlich würde immer zuerst die Radikale Methode ausprobieren, von einem Tag auf den anderen auf die Rohfütterung umstellen. Die meisten Hunde haben damit keine Probleme.
Einen Fastentag einlegen und mit Rind- oder Geflügelfleisch beginnen. Die ersten Tage nur wenig Abwechslung mit Früchten, Kräuter und Gemüse machen bis sich der Magen etwas daran gewöhnt hat. Geht alles gut dann kann man weiter abwechseln mit anderen Fleischsorten und weiteren Zutaten.

Hunde die schon älter sind und über Jahre nur Trockenfutter bekommen haben können zu beginn Probleme bekommen. Der Körper beginnt sich langsam zu Entgiften und das kann sich auf verschiedenartige Weise auswirken. Füttert man über Jahre Trockenfutter sammeln sich die unterschiedlichsten Gifte im Körper an. Toxine aus Medikamentengabe, Impfungen, Narkosemittel, von Zusatzstoffe im Fertigfutter und Leckerlis usw.
Mit der Rohfütterung bekommt der Organismus die Möglichkeit, die Gift auszuscheiden. Die Entgiftungssymptome sind jedoch von Hund zu Hund von keine Symptome bis heftige Symptome verschieden. Beginnen kann es zwischen sofort und aber auch erst nach 2 Monaten. Unterstützen Sie ihren Hund mit Futterzugaben wie Heilerde, Löwenzahn, Brennessel, Aloe Vera Saft, Blütenpollen, Chlorella Algen, einfach mit allem das positiv auf das Immunsystem wirkt und die Magen- Darmflora unterstützt.

Quelle: Natural Dog Food, Susanne Reinerth

Darf ich Welpen barfen?

Wachstum der Welpen mit der Rohfütterung

Welpen brauchen keine Unmengen an zusätzlichem Kalzium, auch nicht während des Zahnwechsels. Es ist wissenschaftlich erwiesen dass ein Welpe einer mittelgrossen Rasse mit 10Kg Körpergewicht 1,2 Gramm Kalzium pro Tag braucht. Auf zuzm Beispiel Hühnerhälse umgerechnet ergibt das 80 Gramm, ca. ein Stück Hühnerhals pro Tag. Zur Unterstüzung für die ergibigste Verwertung des Körpers unterstützt man es mit Vitamin C (zum Beispiel täglich etwas Hagenbutten-Pulver) sowie ein paar Tropfen Raps- oder Lachsoil wegen dem Vitamin D. Beide Vitamine wirken auf den Kalziumhaushalt und damit auf die Knochendichte indem sie die förderung der Kalziumaufnahme aus dem Darmtrackt in den Körperkreislauf beeinflussen und den Einbau dieses Mineralstoffes in das Skelettsystem regulieren.

Immer wieder hört man von neuen Hundebesitzer/innen dass Sie ihren Welpen noch nicht barfen möchten sondern erst später das Futter umstellen würden. Oft hört man den Irrglauben dass man Welpen nicht mit Rohfleisch füttern soll. Ich möchte Ihnen heute erklähren, weshalb es sehr sehr Wichtig ist schon von klein auf mit der Rohfleischfütterung zu beginnen.

Welpen die mit Rohfleisch aufgezogen werden wachsen erheblich langsammer und oft auch wohlproportionierter als Welpen die mit anderem Futter aufgezogen werden. Sie bleiben jedoch nicht kleiner als die, die anderst ernährt wurden, sie erreichen ihre genetisch vorprogrammierte Körpergrösse nur deutlich später. Dafür haben sie allesamt festes Muskel- und Bindegewebe, sehr gut mineralisierte knochen und stabile Gelenke. Durch diese tatsache hatte ihr Organismus einfach mehr Zeit, die Nährstoffe des Futters auch dort einzubauen, wo sie hingehören, bevor alles in die Höhe schiesst. Vor allem bei grossen Hunderassen bezahlt sich die richtige Ernährung aus da sie viel Gesünder und Kräftiger werden und dadurch weniger körperliche Probleme bekommen.

Barfen ist heute ganz leicht. Dibo- Frostfutter aus dem Beutel nehmen und auftauen lassen. Hier zum Beispiel Rindfleisch. Dazu kommt eine halbe Banane, ein halbes Rüebli, Koksflocken, ein Löffel Honig und etwas Öl. Fertig ist eine Mahlzeit.